Der Bonus spart Bares!


Wichtig!
Wer mindestens einmal im Jahr zur Kontrolle in die Zahnarztpraxis kommt, kann mit dem Bonusheft bares Geld sparen falls einmal Zahnersatz nötig wird.
Zur Vorsorge gehört nicht nur das tägliche Zähneputzen im Badezimmer. Genauso wichtig sind die regelmässigen Kontrolltermine beim Zahnarzt am besten halbjährlich. Dadurch können bereits leichtere Erkrankungen der Zähne früh erkannt und mit relativ geringem Aufwand behandelt werden. Das nützt nicht nur Ihnen, sondern auch Ihrer Krankenkasse denn damit spart sie höhere Behandlungskosten. Deshalb belohnt Sie die Krankenkasse bei durch- gängiger Vorsorge über mehrere Jahre mit dem Bonus

Vorsorge lohnt sich
Alle Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse und auch die mitversicherten Angehörigen haben einen Anspruch auf das Bonusheft. Wer noch keins hat, sollte seinen Zahnarzt beim nächsten Praxisbesuch darauf ansprechen. Denn ein über mindestens fünf Jahre lückenlos geführtes Bonusheft macht sich bezahlt, sobald Sie Zahnersatz benötigen wie etwa eine Krone, Brücke oder Prothese. Patienten mit regelmässig vom Zahnarzt gestempeltem Bonusheft bekommen dann zu- sätzlich zum normalen Zuschuss einen Extra-Bonus der Krankenkasse. Um ihn zu erhalten, müssen Erwachsene einmal im Kalenderjahr ihren Zahnarzt aufge- sucht haben. Ist dies in den vergangenen fünf Jahren immer geschehen, steigt der Festzuschuss zum Zahnersatz um 20 Prozent. Können Sie die regelmässigen Kontrolluntersuchungen sogar über einen Zeitraum von zehn Jahren nachwei- sen, erhöht die Kasse ihren Zuschuss um insgesamt 30 Prozent.

Bonushefte gut aufbewahren
Den Bonus für Zahnersatz können auch Kinder ab dem sechsten Lebensjahr und Jugendliche unter 18 Jahren bekommen. Für sie gibt es ein spezielles Vorsorgepro- gramm, die sogenannte Individual-Prophylaxe (IP). Um die damit verbundenen Vorteile in Anspruch nehmen zu können, müssen die Kinder und Jugendlichen allerdings mindestens zweimal pro Jahr zum Zahnarzt gehen. Nähere Informati- onen zum IP-Programm für Kinder erhalten Eltern in der Zahnarztpraxis. Sollte das eigene Bonusheft oder das der Kinder einmal verlorengehen, hilft der Zahnarzt weiter: Er kann anhand der Patientenkartei nachvollziehen, wer wann bei ihm zur Untersuchung oder Prophylaxe-Behandlung war und dann ein neues Heft ausfüllen. Am besten hat das Bonusheft einen festen Platz, zuhause oder in der Brieftasche. Bei einem Zahnarztwechsel behält das Bonusheft selbstverständlich seine Gültigkeit. Falls der neue Zahnarzt ein weiteres Bonusheft ausstellt, ist das alte trotz dem aufzubewahren, um der Krankenkasse gegebenenfalls die lückenlosen Zahnarztbesuche nachweisen zu können.

Parodontitis: Ein Fall für den Zahnarzt


Blutet Ihr Zahnfleisch beim Zähneputzen? Schmerzen haben Sie jedoch nicht? Kein Grund zur Beruhigung! Denn Blutungen, Schwellungen und Rötungen des Zahnfleischs sind Alarmsignale: Sie deuten auf eine Entzündung hin, die sich unbehandelt zur Parodontitis entwickeln kann.

Weil eine Parodontitis weitgehend schmerzfrei verläuft, wird sie von den Betroffenen oft erst spät bemerkt. Die chronische Zahnfleischentzündung ist mittlerweile eine Volkskrankheit: Mehr als 50 Prozent der 35- bis 44-Jährigen und fast zwei Drittel der 65- bis 74-Jährigen sind betroffen. Dennoch beansprucht bisher nur ein Bruchteil der Erkrankten eine Parodontalbehandlung beim Zahnarzt. Wie entsteht eine Parodontitis, im Volksmund fälschlicher weise auch Parodontose genannt? Wir alle haben im Mund mehrere hundert Millionen Bakterien, die überwiegend harm- los oder sogar nützlich sind. Bei unzureichender Zahnpflege rotten sich jedoch einige schädliche Bakterien zusammen und beginnen ihr zerstörerisches Werk an Zahnfleisch und Zahn- halteapparat. Sie verursachen Entzündungen, die sich bis auf die Zahnwurzel und den Kieferknochen ausdehnen können. Erschwerend kommt hinzu, dass sich das entzündete Zahn

Rettung durch den Zahnarzt
Wenn Sie erste Anzeichen einer Zahnfleischentzündung be- merken, gehen Sie also am besten bald zum Zahnarzt. Er wird Sie beruhigen: Parodontitis ist gut behandelbar. Als chronische Erkrankung bedarf sie allerdings einer kontinuierlichen Betreu- ung und Nachsorge in der Praxis. Was wird der Zahnarzt im Fall des Falles für Sie tun? Von früheren Praxisbesuchen werden Sie vielleicht folgende Un- tersuchung kennen: Der Zahnarzt prüft mit einer Sonde an jedem Zahn, wie tief die jeweilige Zahnfleischtasche ist. Er erkennt hier auch Blutungen oder einen beginnenden Zahn- fleischschwund. Die Kosten dieser Sondierung werden von den gesetzlichen Krankenkassen alle zwei Jahre übernom- men. Ab einer bestimmten Sondierungstiefe wird der Zahn- arzt einen Behandlungsbedarf feststellen. Um die eigentliche Therapie beginnen zu können, bedarf es allerdings einer Vorbehandlung, deren Kosten von den Kassen leider nicht erstattet werden. Dabei werden die Zähne und die Zahnzwischenräume gründlich gereinigt und alle Beläge entfernt

Nachsorge ist wichtig
Hat die Krankenkasse den Heil- und Kostenplan bewilligt, der für die eigentliche Parodontalbehandlung erstellt werden muss, kann der Zahnarzt die erkrankten Zahnfleischtaschen säubern und die bakterielle Entzündung stoppen. Nach Ab schluss der Behandlung wird die sogenannte unterstützende Parodontitistherapie (UPT) empfohlen dazu sind weiterhin regelmässige Praxistermine nötig. Die Zahnärzte wünschen sich, dass die gesetzlichen Krankenkassen zukünftig auch die Kosten der nachsorgenden UPT übernehmen. Wer sein Parodontitisrisiko testen möchte, kann dies ganz einfach mit dem Smartphone tun. Dazu hat die Deutsche Ge- sellschaft für Parodontologie die App Parodontologie Selbst test entwickelt. Sie steht im iTunes-Store und bei Google Play zum Download zur Verfügung.

Quelle: http://www.lueckenlos.info